Was bringen grüne Geldanlagen?

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Einer der großen Trends ist die Orientierung zu mehr Ökologie in unserer Gesellschaft. Seit der Protestbewegung gegen den Vietnamkrieg, den Studentenprotesten 1968 und den dann entstandenen Bewegungen wie der Friedensbewegung oder der Partei “Die Grünen” Ende der Siebzigerjahre hat sich viel getan. Das Waldsterben wurde verhindert, das Ozonloch geschlossen, Katalysatoren für Autos einführt das Ende von Atom- und von Kohlestrom eingeleitet.

Neben Bio-Supermärkten, besser isolierten Häusern und sparsameren Autos hat die Beachtung ökologischer und ethischer Aspekte auch in der Geldanlage einen einzigartigen Siegeszug begonnen. Aus den ersten, zarten Anfängen mit der Gründung der Ökobank 1984 und den ersten grünen Investmentfonds in den 1990er Jahren ist eine mächtige Bewegung geworden. Nach dem Marktbericht des Forums Nachhaltiger Geldanlagen hat das Anlagevolumen Nachhaltiger Geldanlagen in Deutschland die Summe von rund 171 Milliarden Euro erreicht.

Doch was bringen die nachhaltige Geldanlagen ein?

Grüne Geldanlagen: der ethisch-ökologische Nutzen

Wer sein Geld grün anlegt will einen Zusatznutzen. Zusätzlich zu den 3 klassischen Punkten Sicherheit, Liquidierbarkeit und Rendite kommt ein vierter Punkt hinzu, die Ethik / Ökologie. Der grüne Geldanleger möchte eine moralischen Nutzen erzielen.

In der einfachsten Stufe schließt er bei seiner Geldanlage bestimmte Branchen oder Unternehmen aus. Typischerweise sind das Rüstung, Öl- und Gaskonzerne, Kinderarbeits-Firmen oder Chlorchemie-Unternehmen. Er möchte damit die Re-Finanzierung ihrer Geschäfte erschweren und damit die wirtschaftliche Entwicklung einbremsen.

Darüber hinaus kann er spezielle Projekte konkret fördern, vielleicht die ökologische Landwirtschaft, den Aufbau von Wäldern, die Errichtung eines Windparks oder den Betrieb eines Pflegeheims.

Wie sieht es mit Rendite und Sicherheit aus?

Für jeden Geldanlager ist es natürlich wichtig zu wissen, bei welcher Sicherheit welche Rendite erzielt wird. Und während wir gerne Geld für ein schickes Auto oder die teure Handtasche ausgeben, soll die grüne Geldanlage natürlich kein Geld (sprich: Rendite) kosten. Doch ist das in der Realität auch so?

Die Datenlage ist mittlerweile umfangreich, viele Studien darüber wurden verfasst. Mittlerweile gibt es verschiedene Studien, die die Studien zusammenfassen. So hat eine Metastudie des „Journal of Sustainable Finance & Investment“ gezeigt, dass etwa die Hälfte aller Studien eine positive Relation zwischen Rendite und Rendite nachweisen, ca. 40 % bestätigen einen neutralen und nur zehn Prozent einen negativen Zusammenhang.

Wo kann ich grüne Geldanlagen bekommen?

Nahezu alle Geldhäuser haben mittlerweile ein Angebot im grünen Bereich. Leider ist der Ausbildungsstand der Bankberater zu diesem Thema sehr dürftig – die in den seltensten Fällen werden konventionelle Bankberater danach gefragt. Meist suchen die im Schnitt besser informierten und besser ausgebildeten Anleger für ethisch-ökologische Investments Spezialisten wie den Vermögensverwalter Grünes Geld auf, die die komplette Bandbreite von Sparplänen, Einzelprojekten, Depotlösungen, Altersvorsorge bis hin zur Vermögensverwaltung anbieten.

Bild: Bigstockphoto.com / Elnur

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