Was wird benötigt, um ein Schülerkonto zu eröffnen?

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Grundsätzlich hat in Deutschland fast jeder Bürger das Recht auf ein eigenes Girokonto. Die Bedingungen sind einfach: Benötigt wird ein Wohnsitz in Deutschland sowie ein Reisepass oder Personalausweis, um sich bei dem  ausgewählten Kreditinstitut zu legitimieren. Auch Minderjährigen und Schülern ist es erlaubt, ein Girokonto zu eröffnen. Die Vorgehensweise ist dieselbe wie bei einem Konto für Erwachsene. Allerdings ist die Neueröffnung an einige Bedingungen geknüpft.

ID-100108536Zahlreiche Banken bieten ein Schülerkonto ab dem 7. Lebensjahr an, jüngere Kinder sind noch geschäftsunfähig. Einige Institute nehmen erst 16-Jährige als Kunden an, einige nur Volljährige. Ein minderjähriges Kind kann den Girokontovertrag nicht alleine abschließen. Die gesetzlichen Vertreter müssen ein schriftliches Einverständnis zu Eröffnung des Kontos vorlegen. Manche Banken verlangen zudem zur Legitimation des Kindes ein staatliches Dokument wie zum Beispiel eine Geburtsurkunde oder einen Kinderausweis. Dies ist beim jeweiligen Anbieter in Erfahrung zu bringen. Auch die Erziehungsberechtigten müssen sich ausweisen können. Werden die geforderten Kriterien des Kreditinstituts erfüllt, steht einer Kontoeröffnung nichts mehr im Wege.

Die Vorteile für die Schüler

Das Schülerkonto erlaubt zumeist keinen Überziehungskredit, was dem Schutz des Kindes dient. Das beste Girokonto für Minderjährige finden Sie unter http://www.bestesgirokonto.net/girokonto-unter-18-jahre. Ein Vorteil ist, dass es  von fast allen Banken kostenlos, d. h. ohne Kontoführungsgebühren angeboten wird. Bei vereinzelten Banken haben Schüler sogar die Möglichkeit, eine Prepaid-Kreditkarte zu erhalten, die mit einem Guthaben aufgeladen werden kann. Das Kind erhält grundsätzlich eine Girobankkarte, mit der es kleinere Beträge am Geldautomaten abheben oder in Läden bezahlen kann, was in der Regel über den aufladbaren Geldkarte-Chip auf der Karte funktioniert. Weitere Features für die Jungendlichen sind natürlich Online-Banking und teilweise auch die Möglichkeit, Handykarten über die Geldautomaten des jeweiligen Kreditinstituts aufzuladen.

Tipp: Es gibt Banken, die für Jugendkonten manchmal etwas höhere Guthabenzinsen anbieten – in Zeiten der niedrigen Zinsen lohnt es sich, hier nachzuhaken!

Bild: Image courtesy of stockimages / FreeDigitalPhotos.net

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