Welche Voraussetzungen sind wichtig für einen Bankkredit?

0

Bei Ihnen liegt eine größere Anschaffung, Modernisierung oder etwas anderes Kostspieliges an? Sie benötigen einen Kredit, um die nötigen Geldmittel für das Vorhaben zur Verfügung zu haben? Es gibt jedoch einige Voraussetzungen, die Sie erfüllen müssen, wenn Sie einen Bankkredit aufnehmen möchten. Zu den wichtigen Voraussetzungen zählen:

  • Volljährigkeit erreicht
  • Hauptwohnsitz innerhalb Deutschlands
  • Bankverbindung in Deutschland
  • Probezeit bereits abgelaufen
  • Arbeitsverhältnis unbefristet
  • Einkommensnachweise
  • Keine negativen Schufa-Einträge

Das sind doch einige Voraussetzungen, die Sie mitbringen müssen. Ganz wichtig ist es, dass Sie das 18.Lebensjahr vollendet haben. Ansonsten können Sie aufgrund der fehlenden vollen Geschäftsfähigkeit und Rechtsfähigkeit keinen Kredit bei der Bank aufnehmen. Die meisten Kreditinstitute setzen auch voraus, dass Sie über einen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland sowie über eine deutsche Bankverbindung verfügen. Das sind schon einmal die Grundvoraussetzungen. Weitere Informationen hierzu findet man auch unter kreditewissen.de.

Arbeitsverhältnis ist ausschlaggebend

Benötigen Sie einen Kredit von der Bank, so ist es auch wichtig, dass Sie über ein festes und unbefristetes Arbeitsverhältnis verfügen. Besitzen Sie beispielsweise nur einen befristeten Vertrag für ein halbes oder ein Jahr, so werden die meisten Banken wahrscheinlich keinen Kredit vergeben wollen. Die Gefahr, dass das Arbeitsverhältnis nicht verlängert wird, ist der Bank zu groß. Auch dann, wenn Sie sich gerade noch in der Probezeit befinden, werden Sie schlechte Chancen auf eine Kreditvergabe haben. In dem Fall sollten Sie lieber den Zeitraum der Probezeit noch abwarten. Die Banken möchten kein Risiko eingehen. Deswegen stellen Sie so hohe Anforderungen. Natürlich ist es auch möglich, dass Sie trotz eines unbefristeten Beschäftigungsverhältnisses irgendwann ohne Job dastehen. Solch eine Gefahr besteht selbstverständlich immer. Solange das aber nicht während der Kreditvergabe passiert, brauchen Sie keine Angst zu haben.

Einkommensnachweise gefordert

Die Banken setzen sich immer mit Ihnen an einen Tisch und nehmen Ihre Einkommenssituation unter die Lupe. Es wird das monatliche Einkommen den monatlichen Ausgaben gegenübergestellt. Fällt das übrig gebliebene Einkommen zu niedrig aus, kann es passieren, dass Sie entweder gar keinen oder einen niedrigen Kreditbetrag als gewünscht bekommen. Möglich wäre es vielleicht auch noch, dass die Laufzeit verlängert wird, um die monatlichen Kreditraten niedriger ausfallen zu lassen. Letztendlich bedeutet das für Sie aber auch, dass Sie über einen längeren Zeitraum Zinsen bezahlen müssen. Es hängt auch von der Berufsbranche und Ihrer Situation ab. Gewünscht werden:

  • Zwei bis drei Einkommensabrechnungen
  • Rentenbescheide
  • Steuerbescheide der letzten zwei bis drei Jahre bei Selbstständigen

Es gibt auch einige Kreditinstitute, die Selbstständige und Freiberuflicher von Anfang an ablehnen. In den Augen der Bank verfügt diese Berufsgruppe möglicherweise über kein geregeltes und sicheres Einkommen. Einige Banken verlangen übrigens auch lückenlose Kontoauszüge. So können Sie die Angaben zu Einnahmen und Ausgaben Ihrerseits mit den Angaben auf dem Kontoauszug vergleichen. Schummeln ist das also nicht. Die Angaben zu dem Einkommen sollen Aufschluss darüber geben, ob Sie auch wirklich über genügend finanzielle Mittel verfügen, um die monatlichen Kreditraten rechtzeitig zu bezahlen.

Mit negativen Schufa-Einträgen kaum möglich

Die Kreditinstitute gehen immer auf Nummer Sicher und holen sich eine Schufa-Auskunft ein. Gibt es negative Einträge in Ihrer Schufa, so wird das Kreditinstitut die Vergabe des Kredites nicht befürworten. Das Ausfallrisiko wäre für die Bank zu groß. Durch die Schufa erfahren die Banken:

  • Daten zu Ihrem persönlichen Zahlungsverhalten
  • Infos zu dem Verschuldungsgrad
  • Bewertung der Kreditwürdigkeit

Anhand der registrierten Daten, die die Schufa zur Verfügung hat, wird der Score-Wert ermittelt. Der Score-Wert bewertet Ihre Kreditwürdigkeit. Sobald die Bank Ihre Werte zur Verfügung hat, schätzt sie ein, ob Sie die Kreditraten problemlos zurückzahlen können. Falls es bereits Zahlungsausfälle Ihrerseits gibt, können diese beispielsweise schon in der Schufa angekommen und vermerkt sein. Durch Zahlungsausfälle wird die Schufa negativ beeinflusst.

Bild: Bigstockphoto.com / Flynt

Share.

Comments are closed.