Kleinkredit-Vergleich in der Schweiz – worauf sollte man achten?

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Wie bei jedem anderen Kauf gilt es auch bei der Aufnahme eines Darlehens Preise zu vergleichen. Es ist deshalb naheliegend, bei mehreren Banken nach den Konditionen zu fragen. In einer größeren Stadt kann der Interessent die Filialen besuchen, ansonsten telefonieren oder – als einfachste und vielfältigste Lösung – das Internet besuchen. Ein Kredit ist aber keine Ware oder Dienstleistung wie jede andere. Zu viele Kreditanfragen können hier sogar die Aussicht auf ein gutes Angebot verschlechtern. Wer sich mit Kreditvermittlern im Internet auskennt, findet trotzdem den Weg zum optimalen Kleinkredit.

Angebotsanfrage verhindert Negativmerkmale

Das Problem vieler Kreditanfragen liegt darin, dass ein nicht zustande gekommener Vertrag von der Zentralstelle für Kreditinformation (ZEK) ggf. als negatives Merkmal gespeichert wird, insbesondere wenn zu viele Anfragen innerhalb kürzester Zeit eingehen. Mit solchen Eintragungen sinkt die Kreditwürdigkeit. Mit einem Kleinkredit von Kreditvergleich 24 oder von einem anderen seriösen Kreditvermittler lässt sich dieses Risiko auf elegante Weise vermeiden. Denn der Vermittler fragt beim Interessenten zunächst die für eine Kreditbewilligung erforderlichen Daten ab und zeigt ihm dann mögliche Konditionen auf. Sagen diese dem Interessenten nicht zu oder erfüllt dieser nicht die Kriterien für eine Kreditzusage, kommt gar kein Kreditgesuch bei der ZEK zustande. Erst nach der Entscheidung für eine bestimmte Bank und für ein bestimmtes Produkt folgt ein rechtsverbindlicher Kreditantrag. Dabei werden dann Name, Geburtsdatum und Adresse des Antragstellers offengelegt, und der potenzielle Kreditgeber startet auf dieser Basis auch eine Anfrage bei der ZEK. Waren die im Rahmen der unverbindlichen Anfrage gemachten Angaben richtig, droht in der Regel keine Ablehnung des Antrags. Der Kreditvermittler hat ja bereits entsprechend vorgeprüft, so dass es bei zu hohen Verbindlichkeiten, vorangegangenen Konkursen oder anderen Ablehn-Gründen gar nicht zu einem – aussichtslosen – Kreditantrag kommt. Hier zeigt sich aber auch, dass Schummeln bei der Angebotsanfrage nichts bringt. Spätestens beim verbindlichen Kreditgesuch werden fehlerhafte Angaben aufgedeckt, und der abgelehnte Kreditantrag wird bei der ZEK für bis zu zwei Jahre gespeichert. Bei weiteren Anträgen stoßen andere Banken auf diesen Eintrag, lehnen gegebenenfalls ebenfalls ab und die negativen Eintragungen häufen sich.

Vermittler mit breiter Angebotspalette

Die Suche nach einem Konsumentendarlehen über das Internet bietet neben der Möglichkeit unverbindlicher Konditionsabfragen noch eine Reihe weiterer Vorteile. Die Suche an einer zentralen Stelle ist wesentlich bequemer als die eigene Recherche. Eingaben müssen nur auf einer Internet-Seite gemacht werden, eventuell erforderliche Unterlagen werden nur einmal hochgeladen oder eingeschickt. Trotzdem wird eine ungleich größere Zahl stets aktueller Angebote automatisiert geprüft. Zwar sind Kreditvermittler keine Verbraucherschützer, und die angezeigten Ergebnislisten sind nicht das Resultat eines neutralen Tests, aber am Ende kommen für den Kreditinteressenten mit hoher Wahrscheinlichkeit bessere Konditionen heraus, als er sie durch eigene Mühe gefunden hätte. Es schadet übrigens nichts, mehrere Vergleichsportale zu nutzen. Denn nicht jeder Vermittler arbeitet mit jeder Bank zusammen, außerdem können zwischen Geldinstitut und Vermittler exklusive Sonderkonditionen für bestimmte Produkte vereinbart sein. Mit einer Recherche auf zwei oder drei Internet-Portalen wird der Interessent auch auf solche Angebote aufmerksam. Kosten entstehen dem Interessenten durch diese Anfragen nicht, zumindest nicht bei seriösen Vermittlern. Die Portale finanzieren ihre Arbeit durch Provisionen. Solange es sich um wünschenswertes Geschäft aus Sicht der Kreditgeber handelt, kommt die Vergütung allein von der Bank. Nur in problematischen Fällen, beispielsweise bei schlechter Bonität des Antragstellers, müssen die Kreditnehmer für die Vermittlung bezahlen. Diese Geschäfte laufen über spezialisierte Vermittler, die sich, sofern sie seriös sind, nur bei erfolgreicher Kreditaufnahme bezahlen lassen. Dienstleister, die vorab Geld für die Kreditvermittlung verlangen und auch bei harten Negativmerkmalen in der ZEK eine Vermittlung versprechen, sollten Sie unbedingt meiden.

Für diese Zielgruppen sind Internet-Vergleiche geeignet

Die Vermittler informieren auf ihren Webseiten klar über die Voraussetzungen, die für die gezeigten Kreditvergleiche gelten. Einige dieser Bedingungen stehen im Gesetz, andere in den Annahmerichtlinien der Banken. Zusammengefasst werden die Bedingungen unter dem Begriff Kreditfähigkeit, die sogenannte Bonität. Um kreditfähig zu sein, muss der Kreditnehmer volljährig sein, seinen Wohnsitz in der Schweiz haben, Schweizer Staatsangehöriger sein oder als Ausländer den Aufenthaltsstatus B, C oder G besitzen. Hier zeigt sich, dass die im Ausland – vor allem in Deutschland – beworbenen “Schweizer Kredite”, die trotz Schufa-Einträgen möglich sein sollen, nicht über solche Vergleichsplattformen abgeschlossen werden können. Das geht nur unter speziellen Voraussetzungen über einen Spezialvermittler, den der Kreditnehmer selbst bezahlen muss. Die Schweiz ist also kein rettender Hafen für Menschen, die in ihrer Heimat nicht kreditfähig bzw. kreditwürdig sind.

Arbeitseinkommen ist entscheidend

Zur Kreditfähigkeit gehört auch ein gewisses Mindesteinkommen, das von Bank zu Bank unterschiedlich definiert sein kann, üblicherweise zwischen 2.500 und 3.000 CHF pro Monat. Meist handelt es sich dabei um Arbeitseinkommen. Renten sind zwar sehr sicher, aber das Lebensalter des Kreditinteressenten kann Einschränkungen bei der Laufzeit bedeuten. Für Studenten kommen die Online-Vergleiche nur in Betracht, wenn sie die Einkommensgrenzen durch einen Nebenerwerb überschreiten. Selbstständig Erwerbende müssen gegebenenfalls Kontakt mit dem Kreditvermittler aufnehmen und klären, welche Unterlagen zum Nachweis ihres Einkommens notwendig sind.

Bild: Bigstockphoto.com / Hight

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