Close Menu
    Facebook X (Twitter) Instagram
    Saturday, October 31
    Trending
    • Kilometerpauschale oder tatsächliche Autokosten abrechnen?
    • Bewerbungskosten von der Steuer absetzen
    • Pendlerpauschale: Fahrtkosten zur Arbeit richtig absetzen
    • Aufbewahrungsfristen für private Belege und Rechnungen
    • Anfangsvermögen beim Zugewinnausgleich richtig berechnen
    • Wie funktioniert die Fünftelregelung bei Abfindungen?
    • Abfindungen mit der Fünftelregelung versteuern
    • Abfindung und Sperrzeit beim Arbeitslosengeld
    Geldfrage?
    • Home
    • Kredite
    • Geldanlage
    • Versicherungen
    • Bank & Konto
    • Immobilien
    • Job & Business
    Geldfrage?
    You are at:Home»Geld & Finanzen»Kleinunternehmer richtig anmelden

    Kleinunternehmer richtig anmelden

    0
    By Redaktion on 29. October 2026 Geld & Finanzen

    Wenn Sie in Deutschland ein Unternehmen gründen, können Sie die Kleinunternehmerregelung nutzen, wenn Sie die geltenden Umsatzgrenzen einhalten. Dann berechnen Sie für die erfassten Umsätze grundsätzlich keine Umsatzsteuer, können aber auch keine Vorsteuer aus betrieblichen Einkäufen abziehen.

    Ihre Angaben machen Sie im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung, nicht in der Einkommensteuererklärung. Ob Sie die Regelung nutzen können, richtet sich nach Ihren Umsätzen und den seit 2025 geltenden Grenzen.

    Wann Sie die Kleinunternehmerregelung nutzen können

    Für Unternehmen mit Sitz in Deutschland gelten Umsatzgrenzen für das vorangegangene und das laufende Kalenderjahr. Sie können die Kleinunternehmerregelung nutzen, wenn Sie die jeweils geltenden Voraussetzungen erfüllen.

    Für das Gründungsjahr gelten besondere Umsatzgrenzen. Prüfen Sie, welche Grenze für Ihren konkreten Gründungszeitpunkt maßgeblich ist.

    Die Regelung ist keine eigene Unternehmensform und befreit Sie nicht von allen Steuern oder Pflichten. Sie betrifft die Umsatzsteuer. Einkommensteuer und gegebenenfalls Gewerbesteuer richten sich weiterhin nach den dafür geltenden Regeln.

    Welche Umsätze zählen

    Maßgeblich ist der Gesamtumsatz, nicht Ihr Gewinn. Für die Berechnung zählen grundsätzlich die Beträge, die Sie erhalten haben. Dazu zählen auch Anzahlungen. Ziehen Sie also nicht einfach Ihre Ausgaben von den Einnahmen ab, um die Grenze zu prüfen.

    Betrachten Sie die Tätigkeiten Ihres Unternehmens zusammen. Dazu können neben dem Hauptbetrieb etwa weitere Betriebe, bestimmte Vermietungsumsätze oder Stromlieferungen aus einer Photovoltaikanlage gehören. Bestimmte steuerfreie Umsätze zählen bei der Berechnung nicht mit. Das gilt aber nicht für alle steuerfreien Umsätze. Verkäufe von Gegenständen, die zum Anlagevermögen Ihres Unternehmens gehören, zählen grundsätzlich ebenfalls nicht mit. Für Margenbesteuerung, grenzüberschreitende Geschäfte und andere Sonderfälle gelten zusätzliche Regeln.

    Führen Sie deshalb eine laufende Übersicht über die maßgeblichen Umsätze und Anzahlungen. Wenn Sie mehrere Tätigkeiten ausüben, größere Anlagen verkaufen oder Geschäfte mit ausländischen Kunden planen, lassen Sie die Berechnung im Einzelfall prüfen.

    Kleinunternehmer beim Finanzamt anmelden

    Bei einer Neugründung übermitteln Sie dem Finanzamt grundsätzlich innerhalb eines Monats den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Das erledigen Sie in der Regel elektronisch über ELSTER. Im Formular geben Sie unter anderem Ihre erwartete Umsatzentwicklung an und machen Angaben zur Kleinunternehmerregelung. Die Bezeichnungen und Positionen können sich zwischen Formularversionen ändern; orientieren Sie sich deshalb an der jeweils eingeblendeten Formularhilfe.

    Sie beantragen die Kleinunternehmerregelung nicht erst mit der jährlichen Einkommensteuererklärung. Sie gilt, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind und Sie nicht auf sie verzichten. Mit dem Fragebogen teilen Sie dem Finanzamt Ihre Angaben zur Gründung und zur Umsatzbesteuerung mit.

    Wer bereits ein Unternehmen führt, muss die Regelung nicht jedes Jahr neu beantragen. Entscheidend bleiben die Umsatzgrenzen und ein möglicher Verzicht. Kleinunternehmer müssen grundsätzlich nicht regelmäßig eine Umsatzsteuererklärung abgeben. Ausnahmen gibt es etwa bei bestimmten grenzüberschreitenden Sachverhalten oder wenn das Finanzamt eine Erklärung verlangt.

    Umsatzsteuer und Vorsteuer

    Auf Umsätze, für die die Kleinunternehmerregelung gilt, berechnen Sie grundsätzlich keine Umsatzsteuer. Auf Rechnungen dürfen Sie Umsatzsteuer nicht gesondert ausweisen. Ein Hinweis auf die Steuerbefreiung nach § 19 UStG macht für Kunden nachvollziehbar, warum keine Umsatzsteuer ausgewiesen ist. Weisen Sie dennoch Umsatzsteuer aus, kann daraus eine Steuerschuld entstehen.

    Bei Ihren Ausgaben können Sie die Umsatzsteuer, die Lieferanten für Geräte, Material oder Dienstleistungen berechnen, grundsätzlich nicht als Vorsteuer abziehen. Auch die Einfuhrumsatzsteuer ist grundsätzlich nicht abziehbar. Bei größeren Anschaffungen erhöht die nicht abziehbare Umsatzsteuer Ihre Kosten.

    Die Auswirkungen auf Ihre Preise hängen auch davon ab, wer Ihre Kunden sind. Für Privatkunden kann es preislich hilfreich sein, dass Sie auf Ihre Umsätze keine Umsatzsteuer aufschlagen. Geschäftskunden können eine ausgewiesene Umsatzsteuer dagegen häufig als Vorsteuer abziehen. Wenn hohe Anschaffungen anstehen oder Sie überwiegend an Unternehmen verkaufen, sollten Sie die Folgen für Preise und Kosten vorab kalkulieren.

    Die Kleinunternehmerregelung beseitigt nicht jede Umsatzsteuerpflicht. Bei bestimmten innergemeinschaftlichen Erwerben oder Leistungen, bei denen der Leistungsempfänger die Steuer schuldet, können weiterhin Zahlungen oder Meldungen erforderlich sein. Prüfen Sie solche Vorgänge gesondert.

    Auf die Kleinunternehmerregelung verzichten

    Sie können dem Finanzamt erklären, dass Sie zur Regelbesteuerung wechseln möchten. Für Unternehmer mit Sitz in Deutschland muss diese Erklärung spätestens am letzten Tag des Februars des zweiten Kalenderjahres nach dem betreffenden Besteuerungszeitraum vorliegen. Der Verzicht gilt rückwirkend ab Beginn dieses Zeitraums und bindet Sie mindestens fünf Kalenderjahre.

    Mit der Regelbesteuerung weisen Sie Umsatzsteuer auf steuerpflichtige Umsätze aus und können grundsätzlich Vorsteuer geltend machen. Rechnen Sie deshalb vor dem Verzicht sowohl die Umsatzsteuer auf Ihre Einkäufe als auch die Auswirkungen auf Ihre Verkaufspreise durch. Ein späterer Wechsel zurück zur Kleinunternehmerregelung ist während der Bindungsfrist nicht möglich.

    Diese Fehler sollten Sie vermeiden

    Ein häufiger Fehler ist, mit älteren Umsatzgrenzen zu rechnen. Die Regeln wurden zum 1. Januar 2025 geändert. Prüfen Sie daher ältere Ratgeber und gespeicherte Berechnungen, bevor Sie darauf Ihre Umsatzplanung stützen.

    Verwechseln Sie außerdem Umsatz und Gewinn nicht. Sie erhalten auch ein falsches Ergebnis, wenn Sie nur den neu gegründeten Teil Ihres Unternehmens berücksichtigen, obwohl weitere Unternehmensteile mitzählen. Prüfen Sie die Grenze laufend: Sobald Sie die Grenze überschreiten, unterliegt bereits der Umsatz, mit dem Sie sie überschreiten, der Regelbesteuerung. Passen Sie Ihre Rechnungsstellung und Preisberechnung entsprechend an.

    Planen Sie schließlich keinen Vorsteuerabzug ein, solange Sie die Kleinunternehmerregelung nutzen. Prüfen Sie einen Verzicht sorgfältig: Er gilt rückwirkend für den betreffenden Zeitraum und bindet Sie mindestens fünf Kalenderjahre.

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
    Previous ArticleEine Lastschrift zurückgeben
    Next Article Abfindung und Sperrzeit beim Arbeitslosengeld

    Related Posts

    Kilometerpauschale oder tatsächliche Autokosten abrechnen?

    Bewerbungskosten von der Steuer absetzen

    Pendlerpauschale: Fahrtkosten zur Arbeit richtig absetzen

    Neueste Geldfragen
    31. October 2026

    Kilometerpauschale oder tatsächliche Autokosten abrechnen?

    31. October 2026

    Bewerbungskosten von der Steuer absetzen

    31. October 2026

    Pendlerpauschale: Fahrtkosten zur Arbeit richtig absetzen

    Alle Kategorien von A – Z
    • Bank & Konto
    • Geld & Finanzen
    • Geldanlage
    • Immobilien
    • Job & Business
    • Kredite
    • Rente
    • Sparen
    • Steuern
    • Versicherungen
    Zufällige Geldfrage
    7. February 2014

    Wo bekommen Selbstständige einen Kredit?

    Allgemeine Geldfrage-Tipps
    • Immobilienbewertung: Wie wird der Haus- oder Wohnungswert ermittelt?
    • Was ist ein revolvierender Kredit?
    • Sollte man den eigenen Schufa-Eintrag vor einem Kreditabschluss abfragen?
    • Was umfasst die Familienhaftpflicht-Versicherung?
    • Was ist Warenkreditbetrug und wie kann man dagegen vorgehen?
    • Ein Bankkonto trotz Schufa-Eintrag eröffnen – geht das?
    • Welcher Handytarif passt zu mir?
    • Stromvergleiche & Co: Wie lassen sich die Stromkosten senken?
    • Kreditkartenzahlung zurückbuchen – (wie) geht das?
    • Autoversicherungscheck: Warum sollten Autoversicherungen online verglichen werden?
    • Wann ist ein schufafreier Kredit seriös?
    • Was wird benötigt, um ein Schülerkonto zu eröffnen?
    • Kredit trotz Schufa und Hartz 4?
    • Sind Sozialleistungen pfändungsfrei?
    • Müssen Studenten GEZ-Beiträge zahlen?
    • Geld sparen durch kostenlose Probeartikel?
    • Wieviel Haushaltsgeld steht mir zur Verfügung?
    • Wie kann ich das Risiko von Stornokosten bei einer Reisestornierung vermeiden?
    • Was bewirkt eine Finanzoptimierung?
    • Mietkautionsversicherung und Mietkautionsbürgschaft – wie funktioniert das?
    • Wann endet bei Nebenkosten die Verjährung?
    • Was bedeutet “Mehrwertsteuer ausweisbar”?
    • Gibt es bei Mietnebenkosten eine Verjährung?
    • Was ist eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung?
    • Kilometer- und Restwertleasing: Wie funktioniert Mietleasing?
    • Was ist ein Bauzinsrechner?
    • Wann müssen Mahngebühren bezahlt werden?
    • Glasschaden & Co: Worauf ist bei der Teilkasko-Versicherung zu achten?
    • Zahlt die Lebensversicherung bei Selbstmord?
    • Patentvermarktung: Wie lässt sich ein Patent gewinnbringend verkaufen?
    • Wer bekommt einen Auslandskredit?
    • Wann ist eine Kindergeldrückzahlung fällig?
    • Kann Kindergeld rückwirkend geltend gemacht werden?
    • Was ist die Hamburger Pensionsverwaltung?
    • Wie wird ein Grundsteuermessbescheid erhoben?
    • Bekommen Rentner eine GEZ-Befreiung?
    • Wo und wann sollte man am besten Geld wechseln?
    • Wo den Geldumtausch für den Urlaub durchführen?
    • Warum sollte beim Geld leihen ein Vertrag gemacht werden?
    • Private Geldverleiher, Hausbank & Co: Wo kann man sich Geld borgen?
    • Wie kann ich durch einen Freistellungsantrag Zinsen steuerfrei stellen?
    • Pflichtanteil & Co: Welcher Anteil am Erbe steht Ihnen gesetzlich zu?
    • Restwertermittlung: Wieviel ist mein Auto noch wert?
    • Wer hat einen Erbanspruch?
    • Wurde das Entbindungsgeld ersatzlos gestrichen?
    • Was genau war eigentlich die DDR Mark?
    • Was macht die Compexx Finanz so interessant?
    • Was ist eine Bürgschaftserklärung?
    • Mietbürgschaft & Co: Wie sieht eine Vorlage für eine Bürgschaft aus?
    • Was bedeutet Box Plus?
    • Wie sieht eine Vorlage für eine Bürgschaft aus?
    • Was versteht man unter Bedarfskontrollbetrag?
    • Welche Geldspartipps lassen sich beim Auto umsetzen?
    • Wie von der Bausparprämie profitieren?
    • Autoreparaturkosten selber tragen oder von der Versicherung erstatten lassen?
    • Auslandskrankenschutz für Studenten – Was muss beachtet werden?
    • Welche Aufbewahrungszeiten sind bei Belegen & Co zu beachten?
    • Gibt es eine Gebührenbefreiung bei der GEZ für Arbeitslose?
    • Scheidungsfragen: Welche Auswirkungen hat das Anfangsvermögen bei einer Scheidung?
    • Was ist eine abgekürzte Leibrente?
    Geldfrage-Tipps zu Geldanlagen
    • Wie sinnvoll ist die Goldanlage?
    • Was sollte bei Goldanlagen beachtet werden?
    • Lohnt sich die Tagesgeldanlage?
    • Ackerland, Infrastruktur, Kunst – Welche Sachwerte bieten gute Geldanlagemöglichkeiten?
    • Wann bringt Festgeld die meisten Zinsen?
    • Optionsstrategien aus der Community: Wie funktioniert Social Trading?
    • Exotische Optionen – was sind binäre Optionen?
    • Welche Tagesgeldkonditionen sollten beim Tagesgeldvergleich berücksichtigt werden?
    • Sollte man ein Auslandskonto eröffnen und sein Geld ins Ausland transferieren?
    • Soll man sein Geld im Ausland anlegen?
    • Wie kann Onvista bei dem Handel mit Fonds nützlich sein?
    • Was nützt ein Financescout?
    • Fondsmarkt wächst, Zuflüsse bremsen
    • Was ist eine Dividendenauszahlung?
    • Wo ist Devisenumtausch günstig möglich?
    • Kann man mit einer Depotübertragung Geld sparen?
    • Mit dem Bausparplan zum Eigenheim?
    • Wo liegen die Chancen und Risiken beim Aktiensparen?
    Geldfrage-Tipps zu Job & Business
    • Geringfügig entlohnter und kurzfristiger Minijob – was ist der Unterschied?
    • Wie unterstützt die Bundesausbildungsbeihilfe Azubis?
    • Existenzgründerkredit & Co: Wie lässt sich eine Franchise-Gründung finanzieren?
    • Wie lässt sich legal schnelles Geld verdienen?
    • Buchhaltung: Auslagern oder selbst machen?
    • Amtshaftpflicht, Altersvorsorge und Dienstunfähigkeitsversicherung – wogegen sollten Lehrer sich wappnen?
    • Warum den Rentenbescheid prüfen (lassen)?
    • Liquidität im Unternehmen sichern durch Factoring?
    • Durch Werbung klicken Geld verdienen?
    • Firmenwagenregelung: Was gilt bei der privaten (Teil)nutzung von Firmenwagen?
    • Mehrwertsteuer ausweisen – wann und wie?
    • Wie können Sie die maximale Rente erreichen?
    • Wann ist eine Lohnkürzung zulässig?
    • Beschäftigungsverbot: Wann kommt es zur Lohnfortzahlung bei Schwangerschaft?
    • Welche Funktion hat die Künstlerkasse?
    • Kann die Kindergeldzahlung durch Werbungskosten beeinflusst werden?
    • Wie wird die Kilometerpauschale in der Steuererklärung korrekt angegeben?
    • Was versteht man unter einer Invalidenrente?
    • Wozu dient das Insolvenzausfallgeld?
    • Geringfügiges Einkommen: Wie hoch ist das?
    • Was tun bei einer Gehaltskürzung?
    • Unterliegen alle Freiberufler der Umsatzsteuerbefreiung?
    • Fahrtkostenrückerstattung – Was ist zu beachten?
    • Was bedeutet die 1%-Regelung beim Firmenfahrzeug?
    • Vermögensschadenversicherung: Was leistet eine D-O-Versicherung?
    • Was ist der BZA-Tarif-Lohn?
    • Lassen sich Bewerbungskosten pauschal abrechnen?
    • Wie wird das Kilometergeld berechnet?
    • Was ist die Arbeitsmarktrente und was müssen Arbeitnehmer beachten?
    • Wie viel Fahrkostenpauschale steht mir zu?
    • Wird eine Abfindung auf das Arbeitslosengeld angerechnet?
    • Muss man Abfindungen versteuern?
    • Was bedeutet die Umsatzsteuergrenze von 17 500 Euro für den Kleinunternehmer?
    Impressum | Datenschutz | Rechtliches

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.